{"id":2088,"date":"2025-07-01T13:13:23","date_gmt":"2025-07-01T13:13:23","guid":{"rendered":"https:\/\/bibliothekrehetobel.ch\/wordpress\/?page_id=2088"},"modified":"2026-03-10T08:59:36","modified_gmt":"2026-03-10T08:59:36","slug":"do-soemmer-dehem","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bibliothekrehetobel.ch\/wordpress\/?page_id=2088","title":{"rendered":"Do s\u00f6mmer dehem"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><img class=\"details-image\" draggable=\"false\" src=\"http:\/\/bibliothekrehetobel.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/P1000419-1024x768.jpg\" alt=\"\" \/>Doris Schl\u00e4pfer und Hedi Kohler<\/p>\n<p class=\"p1\"><span style=\"font-size: 18pt;\">Buchpr\u00e4sentation<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"p1\">\u00a0Dora Hohl-Solenthaler (1910\u20132000)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"p2\">\u00abD\u2019Eltere vo mim Vater hend e Hemetli ka i de Berschtang (heute Alte Landstrasse 58) mit \u00f6ppe 3 Ch\u00fce, nebst de Chliewar, wie Ch\u00e4lbli, G\u00e4sse ond mengmool sogar no ees oder zw\u00e4 S\u00fc\u00fcli. Mini sch\u00f6nschte Jugederinnerege hani alli vo dem Hemetli met is Lebe usi gno.\u00bb<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"p2\">So beginnen die 16 Geschichten mit farbigen Zeichnungen die Dora Hohl-Solenthaler (1910\u20132000) in ihrem Buch erz\u00e4hlt. Ein Buch, das sie sp\u00e4ter eigens f\u00fcr ihre beiden T\u00f6chter Doris und Katharina sowie ihre Grosskinder gestaltet hat. So konnte sie ihre Jugenderinnerungen, die sie zeitlebens begleitet haben, an ihre Nachkommen weitergeben.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"p2\">Dora Hohl hat Kopien dieses kleinen Kunstwerkes jeweils auch verschenkt. Ein Exemplar kam so in den 1980er Jahren auch zu Hedi Kohler.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"p2\">Mundarttexte, mit ihren alten Ausdr\u00fccken im Rechtobler Dialekt mit seiner eigenen Sprachmelodie und den dazugeh\u00f6rigen Bildern, erz\u00e4hlen stimmungsvoll und pr\u00e4zise von einer Kindheit nach 1915 in Rehetobel. Ein Kulturerbe, das auf keinen Fall verloren gehen darf. Daraus entstand die Idee, eine Reproduktion anzufertigen, um das Buch Sch\u00fclern sowie allen Interessierten in der Schul-, Gemeinde- und Kantonsbibliothek zug\u00e4nglich zu machen und es zu bewahren. Die Familien stimmten einer Ver\u00f6ffentlichung zu, wof\u00fcr wir uns herzlich bedanken.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"p2\">Das Buch gibt einen aufschlussreichen Einblick in den bescheidenen Alltag der Weberbauern. Einst waren diese im Kanton weit verbreitet. Die ganze Familie musste in der kleinen Landwirtschaft und mit Heimarbeit im Webkeller zur Existenzsicherung beitragen. Texte und Bilder sind ein authentisches, wunderbares Dokument aus einer l\u00e4ngst vergangenen, f\u00fcr Gemeinde und Kanton pr\u00e4genden Zeit.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"p2\">Die Umsetzung der Idee erfolgte durch die Lesegesellschaft Dorf. Anl\u00e4sslich der Buch-Pr\u00e4sentation f\u00fcr die Mitglieder der Gemeindebibliothek und der Lesegesellschaft Dorf am \u00abWelttag des Buches\u00bb vom 23. April hat Doris Schl\u00e4pfer die Geschichten zu den Bildern erz\u00e4hlt und zusammen mit Hedi Kohler auch einige Ausz\u00fcge vorgelesen. Gleichzeitig wurde das Buch den genannten Bibliotheken \u00fcbergeben.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"p2\">Schauen Sie sich das Buch dort an. Es ist auch ein H\u00f6rbuch, da die Mundarttexte von Hedi Kohler und Doris Schl\u00e4pfer gelesen und im Tonstudio elektronisch erfasst wurden. Mittels QR-Code auf der R\u00fcckseite des Buches k\u00f6nnen sie auch geh\u00f6rt werden. Die gelesenen Texte sind ebenfalls auf www.textildorf.ch\/Menue\/Informationen\/Kindheitsgeschichten, abrufbar.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p class=\"p2\">Hedi Kohler \/ Heinz Meier<\/p>\n<\/div>\n<p>Das Buch ist in unsere Bibliothek vorhanden!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Doris Schl\u00e4pfer und Hedi Kohler Buchpr\u00e4sentation \u00a0Dora Hohl-Solenthaler (1910\u20132000) \u00abD\u2019Eltere vo mim Vater hend e Hemetli ka i de Berschtang (heute Alte Landstrasse 58) mit \u00f6ppe 3 Ch\u00fce, nebst de Chliewar, wie Ch\u00e4lbli, G\u00e4sse ond mengmool sogar no ees oder zw\u00e4 S\u00fc\u00fcli. 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